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Berlin
Tea Party 2002 - Ein Rückblick
Eine mit Teekisten dekorierte Dachterrasse des Hauses der Kulturen
der Welt empfing die Gäste zur 4. Berlin Tea Party. An Bambusmasten
wehten Fahnen in zarten Teefarben.
Fantastische Klangobjekte zum Anfassen und Spielen präsentierten
sich vielen staunenden Gästen, die neugierig den Instrumenten
Töne entlockten. Die Berlin Tea Party 2002 stand unter dem Motto
‚Musik optisch', von dem sich Berliner
Künstler inspirieren ließen und Klangkunstobjekte beisteuerten.
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Für
den gut besuchten Workshop standen eine Vielzahl von Teekisten bereit,
aus dem die Gäste Kontrabässe, Blasinstrumente und Teekisten-Zithern
bauten. Die Teekampagne als Sponsor der Veranstaltung hatte das
ungewöhnliche Baumaterial bereitgestellt.
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andernorts auf der Dachterrasse fanden die Teekisten ihren unkonventionellen
Einsatz. Viele kleine Inseln aus zu Tischchen umfunktionierten
Teekisten luden zum Verweilen und zum Tee ein. Zu kosten gab
es vier Sorten feinsten Darjeeling, First und Second Flush,
Grünen Tee und auch erfrischenden Eistee mit Zitrone. |
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Wer mehr über Darjeeling erfahren wollte, wurde an einem Info-Tisch
gut beraten.
Die verschiedenen Darjeeling Teesorten konnten in Augenschein
genommen und in kleinen Proben verkostet werden.
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Nach Abschluss der Workshops fanden sich die Teekisteninstrumente
mit ihren Erbauern auf der Bühne zusammen.
Der Dirigent Uli Ames vereinte nach kurzer Probe alle Spieler
und bescherte dem staunenden Publikum die Uraufführung einer
Komposition für Teekistenorchester von Marcel Jung. |
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Der
fantastische Klang des 1. Experimentellen Teekistenorchesters verzauberte
die Gäste. Selbst die künstlerische Leiterin der Berlin Tea Party,
Dorothee Kolschewski, spielte als Solistin mit.
Von
Uli Ames als Moderator, getragen in einer Sänfte, wurden mit Witz
und Charme die Klangkunstobjekte und die anwesenden Künstler präsentiert.
Prof. Faltin, dem die Idee und Initiative zur Berlin Tea Party zu
verdanken ist, erläuterte die Idee, die schöpferischen Potenziale
von Kunst und Entrepreneurship zu verbinden. Arts und entrepreneurial
spirit schlagen auf der Berlin Tea Party eine Brücke und sollen
dazu beitragen, größere Aufgeschlossenheit gegenüber unternehmerische
Initiativen zu etablieren.
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Letzter Höhepunkt der Berlin Tea Party war die Anlandung der
neuen Darjeeling Ernte mit einer Schute auf der Spree. Schon
von Ferne kündigte eine Trompeten-Fanfare das Schiff an.
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Als
die Ladung mit dem frisch geernteten First Flush gelöscht wurde,
enterte ein mit Solar-Technik modern ausgestattetes Piratenschiff
die Schute und erbeutete diverse Kisten mit First Flush-Darjeeling
und entschwand.
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Zum
Ausklang der Berlin Tea Party spielte die Express-Brassband
aus München Jazz, Soul, Reggae und Funk auf ungewöhnlichen,
zum Teil historischen Blasinstrumenten.
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