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Berlin Tea Party 2002




Sonntag 7. Juli 2002
Haus der Kulturen der Welt, Dachterrasse

   

Musik optisch -
Das Thema der Berlin Tea Party 2002


Von diesem Thema inspiriert, haben Künstler im Vorfeld der Berlin Tea Party klingende Objekte, tönende Skulpturen und Musikinstrumente aus Teekisten gebaut.

Mit dabei waren die Berliner Künstler Schiko, Marva H. Kuebler, Rüdiger Böhm und SCHEIN Berlin, die ihre aus Teekisten und Stahl gebauten Klangobjekte präsentierten, erklingen und bespielen ließen.


Hans-Theodor Schikowski

Der unter seinem Künstlernamen Schiko bekannte Maler und Bildhauer Hans-Theodor Schikowski stammt aus Hamburg. Nach einer erfolgreichen Karriere in der Industrie begann Schiko Anfang der 90er Jahre seine Bilder sowie Skulpturen aus Stein, Beton und seinem bevorzugtem Material Stahl in Bürogalerien, Industrieräumen und Banken zu gegenständlichen und abstrakten Themen auszustellen.

Zur Berlin Tea Party 2001 schuf Schiko ein Teekisten-Mobile aus 50 Teekisten mit angehängten Klangrohren.
Das 1,3 Tonnen schwere Kunstwerk, das mit einem Autokran in 50 m Höhe aufgehängt wurde, ist für das Guinness-Buch der Rekorde notiert.

Vom Motto der Berlin Tea Party "Musik optisch" inspiriert, hat Schiko vier Monumental-Streichinstrumente aus Stahl, ein Teekisten-Xylophon und ein Tee-Lefon gebaut.

E-Mail: schi.ko@berlin.de


Rüdiger Böhm
Für die Berlin Tea Party 2002 hat Rüdiger Böhm zwei Klangobjekte aus Teekisten realisiert: ein Sound-Rad mit elektromagnetischer Tonerzeugung und eine ca. 4 m hohe Skulptur aus Stahl und Teekisten mit dem Titel "Hängende Laute".
Der unter dem Künstlernamen Rudi, der Raumarzt bekannt gewordene Raum-Designer gestaltet öffentliche, halböffentliche und private Räume, u. a. Büros, Läden, Restaurants, Nachtclubs, aber auch Bühnen.

HAPTOKINETIC - Rüdiger Böhm
E-Mail: rudy.b@gmx.net





Marva H. Kuebler

Als media artist hat sich der Künstler auf spartenübergreifendes Arbeiten spezialisiert. Marva H. Kuebler ist als Maler, Sound & Performance-Künstler, Licht- und Bühnentechniker, 3D-Animator, Bewegtbild-Grafiker und Filmausstatter tätig.

 
Für die Berlin Tea Party 2002 hat er zwei Objekte entworfen: Einen Kugelpfeifer mit Feuerstelle, auf der man Tee kochen und mittels einer Kugelbahn verschiedene Klänge erzeugen kann und eine Eisteeschaukel. Durch die Schaukelbewegung können die Eisbrocken-Sounds aus dem dazugehörigen Tee-Bassin verändert werden.
www.marva.de
www.synlabor.com


SCHEIN Berlin

Dieses Unternehmen ist auf die Herstellung von Spezialrequisiten, Setdekorationen für Filme, Fotografie und Filmgrafik für die mediale Wirklichkeit spezialisiert.

Für die Berlin Tea Party 2002 hat SCHEIN Berlin die Dachterrasse des Hauses der Kulturen der Welt dekoriert. Zudem hat das Team die Sänfte für den Moderator konstruiert und Musikinstrumente aus Teekisten - darunter vier Kachelophone - gebaut.
www.schein-berlin.de